1974 wurde ich in Niederbayern geboren und bin mit
meinen Geschwistern auf einem Bauernhof im Bayerischen Wald aufgewachsen.
Gemeinsam bildeten wir über viele Jahre die Musikgruppe „Geschwister Schmid“, wir wurden mit einem Volksmusikpreis ausgezeichnet.
Meine musikalische Ausbildung umfasst zehn verschiedene Instrumente, die ich bereits in meiner Kindheit und Jugend erlernt habe.
In der Familie habe ich Zusammenhalt und Verantwortung für die Natur und Umwelt gelernt. Mein Wertekompass ist
das christliche Bild vom Menschen. Dieses wurde in meiner jahrzehntelangen Ehrenamtsarbeit in Kirche,
gewerkschaftlicher Jugendarbeit, musischem und politischen Ehrenamt gelegt.
Daraus sind auch meine Liebe und Passion für die Kommunalpolitik und seine Bürger entstanden.
Politik ist weit mehr als ein gewöhnlicher Beruf – sie ist für mich eine Herzensangelegenheit, die auf echter Leidenschaft und tiefem Engagement für die Gemeinschaft basiert, weil ich Verbesserungen für die Menschen und das direkte Lebensumfeld erreichen möchte.
Ich habe nach der Realschule eine Ausbildung zur
Finanzwirtin als eine der Prüfungsbesten in Bayern beim Finanzamt absolviert und dann über den zweiten Bildungsweg
Abitur und Studium angehängt.
Nach dem Studium zur Diplom-Verwaltungswirtin (FH) war ich im gehobenen Dienst der Polizeiverwaltung als
Polizeiinspektorin tätig und absolvierte mit einem Begabtenstipendium der Hanns-Seidel-Stiftung das Doppelstudium
in Rechts- und Politikwissenschaft und Psychologie zur Diplom-Juristin (Univ.) und Politikwissenschaftlerin M.A.
an der Universität Passau. Im Rentenalter plane ich, als Rechtsanwältin tätig tätig zu werden.
Nach Rechtsreferendariat (eine Rechtsanwaltstätigkeit wird
von mir in weiter Ferne einmal nach dem aktivem Berufsleben noch angestrebt) mit abgeschlossenen
Zusatzqualifikationen zur juristischen Fachjournalistin (DFJS) und Wirtschaftsmediatorin (CVM) und juristischer
Promotion (kurz vor Abschluss) sowie wissenschaftlicher Mitarbeit an einem Strafrechtslehrstuhl der Universität
Passau wurde ich 2008 als eine der jüngsten Bürgermeisterinnen in meiner Heimatgemeinde Kollnburg gewählt und auch
wiedergewählt.
Hier wurde ich für ausgezeichnete Kommunalpolitik auf Vorschlag aus den Reihen des Bundestags vom
Bundesfamilienministerium mit dem Helene Weber-Preis geehrt, auch vom Freistaat Bayern habe ich eine Ehrung für
besondere Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung erhalten. Meine Kommune hat in meiner Amtszeit ebenfalls
zahlreiche Auszeichnungen und Preise erhalten.
Außerdem konnte ich als Bürgermeisterin den Schuldenstand
der Kommune mehr als halbieren und gleichzeitig hohe Mio.-Investitionen tätigen, auch weil ich viele Fördermittel
an Land ziehen konnte. Ich war zusätzlich viele Jahre 1. Vorsitzende Bürgermeisterin einer interkommunalen Allianz
von 14 Kommunen in Bayern.
Gleichzeitig bringe ich langjährige Erfahrung als Behördenleitung bei der Bundesverwaltung mit. Ich durfte als
Expertin für modernes Verwaltungsmanagement auch für die Bundesregierung in mehreren Bundesländern tätig werden.
Zuletzt war ich bis Mai 2021 stellvertretende Leiterin des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge für
Niederbayern. Mein Beamtenverhältnis im höheren Dienst auf Lebenszeit ruht seit Juni 2021 während der kommunalen
Wahlbeamtenzeit in Leonberg. Außerdem habe ich seit etlichen Jahren einen Lehrauftrag an der Hochschule für den
öffentliche Dienst in Bayern.
Seit Juni 2021 bin ich - für acht Jahre gewählt - Erste Bürgermeisterin in Leonberg (Dezernat für Finanzen,
Ordnung, Soziales und Betriebsleitung der Stadtwerke).
Die Vorstellungspräsentation zu meiner Wahl zur Ersten
Bürgermeisterin von Leonberg am 3. Mai 2021 können Sie hier nachschlagen!
Seit Juni 2024 wurde ich für Leonberg als Kreisrätin in den Kreistag Böblingen gewählt und darf dort u.a. in den
wichtigen Ausschüssen Verwaltungs- und Finanzausschuss und Planungs- und Bauausschuss wichtige Weichenstellungen
auch für Leonberg mitentscheiden.
Mein privates Herz schlägt für meine Familie, die Musik, Literatur, Kunst und Kultur, Fotografie und Sport.